Das Kuratorium von Weißes-Kreuz-Tierschutzliga stellte fest, dass nach zehn Jahren der Verabschiedung des ersten ungarischen Tierschutzgesetzes die Tierschutzorganisationen das Jahr 2008 nicht ausreichend ausgenutzt hatten. Sie haben wenig Lobbyarbeit bei den Rechtsschaffenden Behörden geleistet, und haben die Hilfe der Medien nicht ausreichend zum Publizieren der Rechtsfehler in Anspruch genommen.
Die vollständige Kostentragung der Kastration und Chipversorgung von Streunerhunden in Tierheimen wurde nicht gelöst. Bis heute wurden im Strafgesetzbuch mehrere wichtige Verschärfungen nicht durchgesetzt, mit denen die Ermittlung in Tierquälereistraftaten beschleunigt werden könnte. Die Weißes-Kreuz-Tierschutzliga hat schon 2007 im diesen Zusammenhang Lobbyarbeit bei den politischen Parteien angefangen.
Die Liga hat ihre Vorschläge im Nationalen Tierschutzprogramm (HÁP) zusammengefasst. Ziel des Programmes ist die Entwicklung der Rechtsvorschriften über den in menschlicher Umgebung gehaltenen Tieren, nach dem ungarischen Tierschutzgesetz Nr. XXVIII von 1998.
Ans HÁP können sich alle volljährige Mitbürger anschließen, die mit ihren Erfahrung im Thema Tierschutz, mit rechtsschaffenden Ideen und freiwillige Arbeit an dessen Erfolg mitarbeiten wollen. Die Liga rechnet darüber hinaus mit Personen oder Gruppen (Parteien, zivile Organisationen, Stiftungen) aus der Rechtsschaffung (oder Rechtsvorschrift-Vorbereitung).
Zum HÁP gehören unter anderem:
- zu wirtschaftlichen Zwecken gehaltene Nutztiere,
- zu Forschungszwecken gehaltene Versuchstiere,
- zu diagnostischen und Impfstoffforschungszwecken gehaltene Tiere,
- als Genbank benutzte Tiere,
- die, mit Gentechnologie veränderte Tiere,
- zu wissenschaftlichen und Bildungszwecken gehaltene Tiere,
- zu Wettbewerbs- und sportzwecken gehaltene Tiere,
- Schäferhunde, Schutzhunde, Katastrophenhunde, Blindenhunde, Helfer- und Therapiehunde,
- Zum Jagd benutzte Tiere
- unterhaltende, dressierte Tiere
- Militärhunde, Polizeihunde, und andere öffentliche Wachdiensthunde und andere Tiere,
- Heimtiere
- gefährliche Tiere
- Streunertiere
- Wildtiere in Gefangenschaft
Budapest, den 27. Juli 2009





























