Unsere Stiftung war nach der Wende die erste Tierschutzinitiative, und seit dem Gründungsjahr in 1990 war unser Ziel die Rettung und Hilfe von obdachlosen, verlassenen, verletzten Tieren. Dies war die sog. “heroische Urzeit”, als die Liga mit ihrer Neuartigkeit, dank der Arbeit der Gründer und des Kuratoriums, eine Pionierrolle über die fürsorgliche Tierliebe, und die richtige Tierhaltung erfüllen konnte. Über vielen Jahren haben wir die Tiere in vorläufigen Tierheimen, und später bei liebenden Herrchen und Frauchen untergebracht. Wir haben ihr Schicksal überwacht, das Kontakt zwischen Mensch und Tier verstärkt.
Wir waren die Ersten, die in Ungarn die Tierschutzbildung eingeführt haben, dank der Erkenntnis, dass der Ausbau von internationalen Kontakten sehr nützlich sein kann. Wir haben das Bildungsprogramm von Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (RSPCA) übernommen, und damit die Schulen besucht, bis wir jetzt unser eigenes Bildungsprogramm haben, für mehrere Altersklassen.
Seit mehr als zehn Jahren haben wir auch kostenlose Rechtshilfdienste, die bisher auch außergewöhnlich ist in Ungarn. Natürlich gibt es viele verschiedene Ziele auch bei solchen Organisationen, doch Dank des Rechts, haben wir eine andere Sichtweise. Die Prioritäten, der Weg zum Ziel fehlt leider noch in der zivilen Gesellschaft. Der ungarische Tierschutz macht seit langem nur noch Feuerlöschen, obwohl es keine richtige Lösung ist! Man sollte den Brandherd vernichten und eine feuerfreie Zone erreichen.
Wir finden es wichtig die Aufmerksamkeit auf die rechtsfreien Räume, auf die rechtlichen Anomalien zu lenken, diese neben einer rechtlichen Vorbereitungsarbeit gesellschaftlich zu debattieren. In unserem Nationalen Tierschutzprogramm (HÁP) sind diese rechtlichen Anomalien aufgezählt. Besonders wichtig ist für uns der Schutz der wirtschaftlichen Nutztieren, weil diese Lebewesen genauso die gemessene Würde, ein stressfreie(s)res Leben verdienen. Ihr Schutz ist natürlich nicht so spektakulär, wie die des Heimtieres, weil dies zu hunderttausend in Ställe, Käfige oder in der Dunkelheit von Großbetrieben einen qualvolles Leben erleiden.
Wir haben die Absicht eine Forschung über den Zusammenhang von Gewalt innerhalb der Familie und Gewalt gegen Tiere zu untersuchen. Damit zeigen wir den Rechtsschaffenden und Rechtsanwendern den Weg, den man Anhand der internationalen Beispiele schon seit Langem sehen kann. Man muss Bewusst machen, dass Tierschutz zugleich auch Menschenschutz ist! Tierhaltung sollte kein Recht, sondern ein Verdienst sein!
2009 haben wir die Position eines zivilen Tierschutzombudsmanns gegründet, womit wir außer der rechtlichen Beratung, ein sachverständiges System in Ungarn schaffen wollten, welches nur mit richtiger fachlicher Kommunikation und Interessenabstimmung im Fachkreisen des gesetzlichen Tierschutz möglich ist.
Unsere Zusammenarbeit mit dem Ombudsmann Dr. Czerny Róbert wurde im April 2011 aufgelöst.
Prioritäten im Tierschutz:
- Präventive Lösungen mit Informationen, Bildung und Kommunikation für jede Altersgruppe
- Die Rationalisierung der Tierhaltungsverordnungen von Selbstverwaltungen
- Heimtierhalter sollten rechtsachtend sein (z.B. Hundedreck, gesetzliche Tierhaltungsbedingungen, usw.)
- Verantwortung gegenüber Tiere
- Das Fundament der ungarischen Tierschutzbildung gründen
- Die Interesse auf dem Fakt zu lenken, dass Gewalt innerhalb der Familie und Gewalt gegen Tieren eng zusammenhängen, dass Tierschutz zugleich auch Menschenschutz ist
- Der Ausbau eines kostenlosen Rechtsschutznetzwerks auf Komitatenebene
- Tierhaltung sollte kein Recht, sondern ein Verdienst sein
- Die Verbesserung der Nutztiergesetzen nach dem HÁP und dem ungarischen StGB




























